Lösungstherapie in der Gruppe

Grundprinzipien und Arbeitsweise
Die Atem- und Lösungstherapie orientiert sich an folgenden Grundideen:

• Förderung einer natürlichen, freien Atmung
• Stärkung der Körperwahrnehmung und Selbstregulation
• Aktivierung persönlicher Ressourcen und Kompetenzen
• Begleitung von Veränderungs- und Lösungsprozessen

In den Behandlungen werden achtsame Atemübungen, Körperwahrnehmung, sanfte Bewegungsimpulse sowie therapeutische Gespräche kombiniert. Die Therapeutin unterstützt dabei, innere Prozesse bewusst wahrzunehmen und daraus individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Bei dieser Methode geht es weniger um das „Beheben“ von Symptomen, sondern um die Erfahrungen, was es bedeutet, einen „gelösten inneren Zustand“ zu erleben und diesen im Alltag nutzen zu können.

Die Lösungstherapie kann als Einzeltherapie oder als Gruppearbeit auf der Matte oder auf dem Stuhl stattfinden. Mit Hilfe von Körperwahrnehmungsübungen, Dehnlagerungen und manuellen Griffen soll der Tonus, das heißt die Anspannung im Körper, positiv beeinflusst werden.

Anwendungsbereiche
Die Atem- und Lösungstherapie kann unter anderem begleitend eingesetzt werden bei:

• Stress, Erschöpfung, innerer Unruhe, chronischen Schmerzen, Tinnitus
• psychosomatischen Beschwerden
• emotionalen Belastungen oder Lebenskrisen
• dem Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung und mehr Selbstwahrnehmung

Ziel der Therapie
Ziel ist es, Menschen darin zu unterstützen, wieder in Kontakt mit ihrem eigenen Atem, ihrem Körper und ihren inneren Ressourcen zu kommen. Dadurch können Klarheit, Handlungsspielräume und ein Gefühl von Selbstwirksamkeit gestärkt werden. Über das vegetative Nervensystem stellen sich dann Veränderungen ein. Diese können für eine bessere Regeneration, zur Selbstregulation in Stresssituationen, für eine Schmerzreduktion, eine Verbesserung der Beweglichkeit oder auch wie eine geführte Körpermeditation genutzt werden.

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